logo_aok-laufcup03
Gruende

Gesund laufen

Selbstüberschätzung führt ins Trainings-Aus

Gerade wer mit dem Laufen beginnt, freut sich über jeden Fortschritt und mutet sich mehr zu, als sein Körper verträgt. Durch die Überlastung kommt es dann zu Verletzungen und dadurch letzten Endes zu weniger Training.

Gut die Hälfte aller Freizeitläufer muss verletzungsbedingt wenigstens ein Mal pro Jahr das Lauftraining unterbrechen.

Die häufigsten Probleme sind dabei Verletzungen des Knies, von Wade und Achillessehne und im Mittelfußbereich.

Aber auch Hüften und Leisten leiden häufig, ebenso macht die Ferse Probleme.

Natürlich passiert es beinahe jedem Läufer einmal, und wer zunächst noch achtsam mit seinem Körper umgeht, glaubt irgendwann, so schlimm sei das ja alles nicht... um prompt mit einer Wadenzerrung vom Platz zu humpeln.

Beachte deshalb unbedingt ein paar Regeln, um den Spaß am Laufen nicht zu verlieren:

  • Trainiere nicht über dein Pensum hinaus, auch wenn du dich gut fühlst. Steht eine 5-Kilometer-Runde auf dem Programm, laufe keine 6 Kilometer.
  • Halte Trainingspausen ein. Beim Intervalltraining laufe erst nach der geplanten Ruhephase wieder intensiver; trainingsfreie Tage in deinem Wochenplan hältst du auch ein.
  • Dehnungsübungen (vor allem nach dem Lauf) und das Lauftraining begleitende Gymnastik fördert nicht nur die Trainingseffizienz sondern beugen auch Verletzungen vor.
  • Nimm Körperwarnungen ernst! Schmerzen sind nicht dazu da, Heldenmut zu beweisen, sondern um beginnende Schädigungen zu reduzieren. Selbst Muskelkater ist ein Hinweis, das Lauftraining etwas sanfter anzugehen.
  • Gute Laufschuhe sind die Voraussetzung für die Vermeidung von belastungsbedingten Verletzungen. Die starken Kräfte beim Aufsetzen und Abrollen können so optimal gemindert werden.

Und noch ein wichtiger Hinweis: Niemals mit Fieber laufen! Du beweist damit nicht, dass es dir ja gar nicht so schlecht geht, sondern riskierst schwere Erkrankungen, vor allem des Herzens.